VonErl My

Es gab sie schon mal, die Cigalike, eine kleine elektro Zigarette mit wenig Dampf und kleinem Depot. Warum jetzt der Österreichische Hersteller der Erlkönigin so ein Gerät auf den Markt bringt, ist auf den ersten Blick eher unverständlich. Aber nein TPD2 hat neue Auswüchse im Dampfermarkt geschaffen und bringt die Dampferszene zu nostalgisch anmutenden Produkten zurück.

Beispielbild: Ovale Eclipse

Nicht viele Dampfer, können sich noch an die Eclipse von Ovale oder Joyetech erinnern. Das Design der My ist doch sehr ähnlich diesem, zur damaligen Zeit sehr fortschrittlichen Gerät. Die Verdampfertechnik ist dann doch um einiges neuzeitlicher. Denn die Eclipse hatte noch die eGo-C Köpfchen, die gerne mal ein wenig Liquid durchsickern liessen und auch mal ein Bisschen kokelten.

Welche Berechtigung hat denn die My auf dem Markt. Warum sollte jemand so was kaufen? Diese kleine EZigi hat schon seine Aufgabe. Sie soll Raucher zum Umsteigen bewegen. Klein handlich, dampft sie mit vollen Akku, der übrigens nur 350 mAh Kapazität hat, doch ganz gut. Um einen Effekt wie beim Rauchen zu erreichen, braucht man dann doch ca. 18 mg Nikotin im Liquid. Dieses ist übrigens nur in Verbindung mit dem Verdampfer erhältlich.

Eigentlich erfüllt die VonErl alle Bedingungen der TPD2. Sie hat einen 2ml Tank, der nicht sifft. Nichts kann mehr auslaufen. Sie ist schwarz und es kann nichts verstellt werden. Eines erfüllt sie aber nicht: Sie sieht dann doch recht attraktiv aus.

Wir Dampfer würden die My wahrscheinlich belächeln oder mit Nichtbeachtung strafen, aber ich könnte mir vorstellen, wäre ich noch ein Raucher, dass mich dieser Stick, von der Zigarette wegbringen könnte. Ein grosser Unterschied zur Eclips hat die My dann doch: Sie kostet nur etwa 1/4 als was die Eclipse damals gekostet hat. Im Moment hat die Kleine in der Schweiz keine Chance, weil kein nikotinhaltiges Liquid erlaubt ist und da ist die Dampfentwicklung dann doch ein wenig zu mickrig, um einen Throathit zu imitieren. Auch wenn ich den Herstellern es wünschen würde, mit dem Produkt erfolgreich zu sein, hoffe ich, dass es in der Schweiz, dann doch nicht zur staatlichen Vorschrift wird.


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